Sabrina Tietze übernimmt die Position der Geschäftsführerin im ISAT

Seit 2010 ist sie bereits Teil des ISAT-Teams. „Damals fing alles als studentische Hilfskraft an.“, erzählt Sabrina Tietze, die nun schon neun Jahre am Institut arbeitet und forscht.

Nachdem Sie das Studium der Physikalischen Technik erfolgreich abgeschlossen hatte, folgte der Master in „Analytical Instruments, Measurement and Sensor Technology“, in dem Frau Tietze auch Lehrveranstaltungen an der University of Shanghai for Science and Technology (USST) in der Volksrepublik China besuchen konnte. „Die Zeit in Shanghai und der Umgang mit den zahlreichen internationalen Studierenden des Instituts über die Jahre schulen die interkulturelle Kompetenz außerordentlich.“ erinnert sich Tietze, die das ISAT bereits auf zahlreichen internationalen Konferenzen u. a. in China, Japan und Australien repräsentiert hat.

Als Ingenieurin war sie bis jetzt sowohl für die Durchführung verschiedener Industrie- und Förderprojekte, sowie deren Angebots- und Antragsstellungmaßgeblich verantwortlich.

In Ihrer kooperativen Promotion mit dem Thema: „Akustische Beschleunigung elektrochemischer Ionentransporte an Fest-Flüssig-Grenzflächen“ führt sie, betreut durch Prof. Dr.-Ing. Gerhard Fischerauer (Universität Bayreuth) und Prof. Dr. Gerhard Lindner –(emeritierter Professor der Hochschule Coburg und Gastwissenschaftler des ISAT), ihre Forschungsarbeit in dem Gebiet fort, das sie bereits in Ihrer Diplom- und Masterarbeit begonnen hatte.
„Als langjähriges Team-Mitglied freue ich mich neben den Forschungsaktivitäten jetzt auch, meine Energie im operativen Geschäft des ISAT einbringen zu können.“, sagt die frischgebackene Geschäftsführerin, die den Rückhalt des gesamten ISAT inne hat.

 

Wussten Sie schon, …

dass sich am 18. September in Coburg Experten aus Industrie und Forschung treffen, um sich über neuste Sensortechnologien und Anwendungen auszutauschen?

Erfahren Sie mehr über

„Digitalisierung via intelligenter Sensorsysteme“ | „It’s getting hot! – SAW Sensoren für Hochtemperaturanwendungen“ | „Hydrationsmonitoring in der Pflege mittels mobiler Sensorik“ und weitere spannende Beiträge.

Eine Teilnahme und/oder Beteiligung in Form eines Pitches, Posters oder einer Ausstellung eines Exponates ist weiterhin möglich.

 

Das komplette Programm und alle Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier.

Nutzen Sie die Chance und registrieren Sie sich jetzt!

 

Besonderes Schmankerl:

Zum Auftakt des Technologietages veranstalten wir am Vorabend ein Get-Together in entspanntem Ambiente. Bei Interesse können Sie uns gerne kontaktieren.

 

Bei Fragen zum TAS können Sie sich via E-Mail info@isat-coburg.de oder unter der Telefonnummer 09561/317 743 an uns wenden.

Wir freuen uns, Sie im September in Coburg zu begrüßen.

Unter dem Titel “Visualizing haptics – Non-Contact Measurement is the only alternative” präsentierte die Polytec GmbH Ihre Produkte zum Thema Laservibrometrie in Tokio. Dabei war auch das ISAT: mit originalen Aufnahmen und Grundlagen zu akustisch geführten Wellen, um dem Fachpublikum die funktionsweise des Vibrometers  und die zugehörigen Software zu veranschaulichen. Das präsentierte Scanning Vibrometer wird auch im ISAT eingesetzt um die im Institut entwickelten Sensoriken zu charakterisieren.

 

Am 18. Juli 2019 bleibt das ISAT geschlossen. Nicht wegen Umbau oder Krankheit, sondern aus einem viel erfreulicheren Grund.

Unterstützt durch Kollegen und Lehrbeauftragte aus dem Studiengang ZukunftsDesign der Hochschule Coburg wird das gesamte ISAT-Team mithilfe neuester Innovations-und Kreativitätstechniken neue Ideen und Ansätze für die Sensoren und Aktoren der Zukunft entwickeln. Wir werden Sie über die Ergebnisse dieses Innovationsworkshops selbstverständlich auf dem Laufenden halten.

Erleben Sie das ISAT live

Auch in diesem Jahr können Sie das ISAT wieder auf der Sensorik-Leitmesse Sensor und Test in Nürnberg antreffen. Vom 25.06 – bis 27.06 präsentieren wir Ihnen in Halle 1 an Stand C 430 unsere neuesten technologischen Entwicklungen auf dem Gebiet der Mess- und Sensortechnik, wie z.B. unseren Demonstrator zur Füllstandsmessung und Blasendetektion mit FPGA-Messplattform.  Entfliehen Sie der aktuellen Hitzewelle und kommen Sie in die gut klimatisierten Hallen des Messegeländes, wo Sie mit unseren Kollegen vor Ort bei einem erfrischenden Getränk über Ihre messtechnischen Fragestellungen diskutieren können.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Machine Learning Teaser

Wir setzten bei der Optimierung von Datenauswertung – und Interpretation in der Sensorentwicklung verstärkt auf „Machine learning“ –Algorithmen.

Viele Industriepartner des ISAT konnten wir bereits von den Potentialen des „Machine learning“ überzeugen, liefert es doch viel zuverlässige Messergebnisse als konventionelle Methoden.

„Dank der Anwendung von „Machine learning“- Algorithmen konnten wir mit einer sehr hohen Sicherheit (> 99%) eine Zuordnung treffen, ob das Bauteil unseres Kunden beschädigt oder intakt ist! Dies war mit traditionellen Datenauswertungsverfahren nicht möglich. Unser Kunde ist begeistert von der Treffsicherheit der Methode“, sagt Viktor Fairuschin, Projektingenieur am ISAT.

Erfahren Sie mehr unter: Neue Dimension der Messdateninterpretation mit „Machine learning“

„Digitale Medizin – Chancen, Risiken, Perspektiven“ lautete am 07.02.2019 das Thema der in Berlin stattfindenden Pressekonferenz der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin e. V. (DGIM). Der Einladung der Organisatoren folgend präsentierte Prof. Dr. Klaus Stefan Drese, Institutsleiter des ISAT, die neuesten Trends und Entwicklungen auf dem Gebiet der „Lab-on-a-chip (LOC)“-basierten Diagnostik und Analytik. In seinem Vortrag mit dem Titel „Lab-on-a-chip: Blutanalyse unkompliziert und schnell im Miniformat“ richtet er sich direkt an Mediziner und beschreibt, wie die chipbasierte Diagnostik künftig klassische Diagnoseverfahren ergänzen oder gar ersetzen kann und welche Vorteile durch den Einzug neuartiger LOC-Systeme in den Klinikalltag, in Arztpraxen oder ins häusliche Umfeld der Patienten entstehen können.

„Man kann davon ausgehen, dass die „Lab-on-a-chip“-Technologie in den nächsten 10 Jahren ähnlich weit verbreitet sein wird wie Smartphones“, beurteilt Prof. Drese das Zukunftspotential dieser Technologie.

Am 22.01.2019 fand in Bremen die Kick-Off Veranstaltung für das neue Verbundprojekt des ISAT „MegaYachtSchaum“ statt. Bei dem Projekt sollen große maritime Konstruktionen mit neuartigen Materialien beschichtet werden, die eine verbesserte Qualität, Lebensdauer und Applizierbarkeit gegenüber bisherigen Beschichtungen aufweisen. Teilaufgabe des ISAT besteht in der Entwicklung eines zerstörungsfreien, robusten und onlinefähigen Structural Health Monitoring-Systems (SHM) zur ortsaufgelösten Erkennung von Fehlern im Applikationsprozess, Rissen und anderen bei der neuartigen Beschichtung auftretenden Schäden. Gemeinsam mit den Verbundpartnern wird an diesem Vorhaben bis einschließlich 2021 gearbeitet.

„Das Know-How unseres Instituts bei der Anwendung akustischer Oberflächenwellen, sowie die Erfahrung und Weiterentwicklung der geeigneten Messverfahren wird in diesem Projekt einen bedeutenden Beitrag leisten.“, sagt Prof. Dr. Klaus Stefan Drese, Leiter des ISAT.

Mehr Informationen zum Projekt finden Sie hier .

Unter dem Titel “Technik trifft Kunst – Sensorik interdisziplinär und interaktiv erfahrbar machen” wurde das Projekt im Wettbewerbsverfahren des Innovationsfonds der Hochschule Coburg für das Sommersemester 2019 mit einem Förderpreis in Höhe von 5.000 Euro bedacht.

Kunst & Sensortechnik – wie kann man diese gegensätzlichen Disziplinen verbinden? Im ISAT sollen Studierende der Technischen Physik und Elektrotechnik gemeinsam mit der externen Künstlerin in einer einzigartigen Form der Projektarbeit ihr in der Vorlesung erworbenes Wissen zu Sensorik & Elektronik auch bei nicht-technischen Objekten anwenden. Hierzu ist eine Kooperation mit der renommierten Glaskünstlerin Susan Liebold geplant, die ein 3D Glaskunst- und Lehrobjekt (biologisches Gehirn) durch Sensorik zur Interaktion mit dem Besucher erweitern möchte. Die Studierenden erarbeiten selbstständig ein Sensorkonzept für das Glasobjekt und setzen dies gemeinsam mit der Künstlerin in ein interaktives gläsernes Modell des Gehirns um. Über die Integration von berührungsempfindlicher Sensorik sowie zugehöriger Elektronik durch die Studierenden im Rahmen der Projektarbeit sollen Gehirnprozesse am Glasmodell versteh- und erfahrbar gemacht werden, sodass ein interaktives “Kunst-&Lernobjekt” entsteht.

Schwerpunkt ist eine neue Projektarbeitsform für technische Studiengänge, bei dem Studierende gemeinsam mit Künstlern/Designern neue Einsatzmöglichkeiten für Sensoren erproben und die praxisnahe Anwendung ihres Wissens & interdisziplinäre Zusammenarbeit lernen. Ein Kernelement der neuen Projektarbeitsform soll sein, Potentiale technischer Entwicklungen für andere Fachbereiche (Kunst, Design) begreif-/nutzbar zu machen und von den Sicht- /Arbeitsweisen des anderen zu lernen. Das Modell soll zu Lernzwecken für Studierende aus Design- & Technik an der HS verbleiben, aber auch z.T. international ausgestellt werden.

In Kooperation mit der Glaskünstlerin Susan Liebold (www.glaswerk-atelier.de)  wird das Projekt im ISAT federführend von Prof. Dr. Klaus Stefan Drese, Prof. Dr. Maria Kufner und Sandro Krempel betreut.